Früherkennung von Lungenkrebs im LungenZentrum Hirslanden Zürich

Für Personen mit erhöhtem Risiko, insbesondere bei Tabakrauchen

Lungenkrebs wird häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt, da frühe Veränderungen meist keine Beschwerden verursachen.

Personen mit aktueller oder früherer Tabakrauchen-Anamnese haben ein deutlich erhöhtes Risiko. In diesen Fällen kann eine gezielte Früherkennung sinnvoll sein.

Im LungenZentrum Hirslanden Zürich bieten wir eine strukturierte, ärztlich begleitete Früherkennung für Risikopersonen an. Ziel ist es, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen und eine optimale Weiterbehandlung zu ermöglichen.

Personen mit einer Vorgeschichte von Tabakrauchen oder bestimmten Risikofaktoren haben ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Eine Früherkennung kann sinnvoll sein, wenn eine oder mehrere der folgenden Aussagen auf Sie zutreffen:

  • Sie sind 50 Jahre oder älter und haben aktuell oder früher Tabak geraucht (≥20 Pack-Years)
    (Ein Pack-Year entspricht z. B. 20 Jahre lang täglich 1 Packung oder 10 Jahre lang täglich 2 Packungen)
  • Sie sind Ex-Raucher und haben erst vor weniger als 10 Jahren aufgehört zu rauchen
  • Sie sind 50 Jahre oder älter und haben eine chronische Lungenerkrankung (z. B. COPD)
  • Sie sind 50 Jahre oder älter und waren über längere Zeit krebserregenden Substanzen ausgesetzt (z. B. Asbest, Radon, Dieselrusspartikel oder intensiver Passivrauch)
  • Sie sind 50 Jahre oder älter und haben mehrere Verwandte ersten Grades (Eltern, Geschwister oder Kinder) mit Lungenkrebs

Die Früherkennung erfolgt im Rahmen eines strukturierten und ärztlich begleiteten Programms.

Nach einer ersten Einschätzung der individuellen Risikosituation wird entschieden, ob eine weiterführende Abklärung sinnvoll ist. Bei entsprechender Indikation erfolgt eine bildgebende Untersuchung der Lunge, in der Regel mittels Niedrigdosis-Computertomographie (Low-Dose CT).

Die Untersuchung ist kurz, nicht-invasiv und ermöglicht die Detektion auch kleiner pulmonaler Veränderungen bei möglichst geringer Strahlenexposition.

Je nach Befund werden weitere Schritte individuell festgelegt und interdisziplinär abgestimmt.

Jede Untersuchung wird individuell geprüft und erfolgt nur bei entsprechender medizinischer Indikation.

Die Durchführung erfolgt unter Einhaltung der geltenden Strahlenschutzrichtlinien. Dabei wird das Prinzip der minimal notwendigen Strahlenexposition angewendet.

Vor der Durchführung erfolgt eine Aufklärung über Nutzen und mögliche Risiken.

Die Durchführung erfolgt ausschließlich nach ärztlicher Prüfung der individuellen Risikosituation.