Früherkennung von Lungenkrebs und Rauchstopp-Beratung im LungenZentrum Hirslanden Zürich

Raucher und ehemalige Raucher tragen ein bis zu 30 fach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Als größte Privatklinik der Schweiz für Lungenerkrankungen bieten wir im LungenZentrum Hirslanden eine umfassende Früherkennung von Lungenkrebs sowie professionelle Rauchstopp-Beratung auf hohem Niveau.

Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung von ist die frühzeitige Diagnose: Wird ein Lungenkarzinom in einem frühen Stadium erkannt, lassen sich die therapeutischen Optionen deutlich erweitern und die Heilungschancen erheblich verbessern. Die systematische Früherkennung spielt daher eine wesentliche Rolle in der modernen Lungenkrebsdiagnose und -therapie.

Vor der Früherkennungsuntersuchung führen wir ein ausführliches Gespräch mit Ihnen, in dem wir Ihre persönlichen Risikofaktoren analysieren. Wir besprechen Ihre Rauchgewohnheiten, Ihre familiäre Vorbelastung und mögliche berufliche Expositionen. Sollten Sie zu einer Risikogruppe für Lungenkrebs gehören, werden wir Sie zu einem Lungenkrebs-Screening anmelden.

Das LungenZentrum Hirslanden arbeitet eng mit der Stiftung für Lungendiagnostik zusammen. Die Stiftung engagiert sich aktiv in der Früherkennung von Lungenkrebs und ist in der Schweiz führend auf diesem Gebiet. Durch diese Zusammenarbeit können wir Ihnen ein umfassendes und qualitätsgesichertes Früherkennungsprogramm anbieten.

Für weitere Informationen zur Lungenkrebsfrüherkennung besuchen Sie bitte die Webseite der Stiftung für Lungendiagnostik unter www.lungendiagnostik.ch.

Der Rauchstopp ist die wirksamste Maßnahme, um Ihr Risiko für Lungenkrebs und andere Lungenerkrankungen zu senken. Auch wenn Sie bereits viele Jahre geraucht haben, lohnt sich der Rauchstopp zu jedem Zeitpunkt. Bereits wenige Stunden nach der letzten Zigarette beginnt sich Ihr Körper zu erholen, und mit jedem rauchfreien Tag sinkt Ihr Gesundheitsrisiko weiter.

Im LungenZentrum Hirslanden bieten wir Ihnen professionelle Unterstützung bei Ihrem Rauchstopp. Wir wissen, dass die Rauchentwöhnung eine Herausforderung sein kann, und begleiten Sie individuell auf Ihrem Weg in ein rauchfreies Leben.

Unsere erfahrenen Pneumologen und geschulten Berater entwickeln gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Plan für Ihren Rauchstopp. Dabei berücksichtigen wir Ihre persönliche Situation, Ihre Rauchgewohnheiten und Ihre bisherigen Erfahrungen mit Rauchstopp-Versuchen.

Wir bieten Ihnen verschiedene Methoden zur Rauchentwöhnung an, darunter medikamentöse Unterstützung, Verhaltenstherapie und Nikotinersatztherapie. In regelmäßigen Gesprächen begleiten wir Sie auf Ihrem Weg und stehen Ihnen bei Schwierigkeiten zur Seite.

Der Rauchstopp bringt Ihnen zahlreiche gesundheitliche Vorteile: Ihr Risiko für Lungenkrebs, COPD, Herzinfarkt und Schlaganfall sinkt kontinuierlich. Ihre Lungenfunktion verbessert sich, Sie haben mehr Energie und Ausdauer, Ihr Geruchs- und Geschmackssinn kehren zurück. Darüber hinaus profitieren Sie finanziell und schützen Ihre Familie vor den Gefahren des Passivrauchens.

Raucher gehören zur Risikogruppe, wenn Sie eine oder mehrere der folgenden Fragen bejahen:

  • Sind Sie 50-jährig oder älter und haben Sie 20 oder mehr Packungsjahre? Ein Packungsjahr entspricht beispielsweise 20 Jahre lang jeden Tag ein Paket oder 10 Jahre lang jeden Tag zwei Pakete geraucht.
  • Hatten Sie Lungenkrebs, der als geheilt gilt? Ihr Alter spielt in diesem Fall keine Rolle.
  • Sind Sie 50-jährig oder älter und haben oder hatten Sie Krebs im Nasen- oder Rachenraum?
  • Sind Sie 50-jährig oder älter und sind Sie krebserregenden Substanzen ausgesetzt oder ausgesetzt gewesen, wie zum Beispiel regelmäßig täglich mehrere Stunden Passivrauch, Asbest, Radon, Dieselrusspartikeln oder Dieseldämpfen? Die Zulassung zur Lungenkrebsfrüherkennung erfolgt in diesen Fällen nur nach besonderer, individueller, vorgängiger Abklärung.
  • Sind Sie 50-jährig oder älter und haben oder hatten Sie zwei oder mehr Verwandte ersten Grades (Eltern oder Kinder oder Geschwister), die an Lungenkrebs erkrankt sind?

Ex-Raucher gehören zur Risikogruppe, wenn Sie zusätzlich zu den oben genannten Punkten weniger als zehn Jahre rauchfrei sind. Beispielsweise rauchen Sie seit zwei oder neun Jahren nicht mehr.